Schüssler Salze

Schüssler Salze wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler entwickelt. Er stellte einen Zusammenhang zwischen Erkrankungen und das Fehlen von Mineralstoffen im Körper fest. Mineralsalze und Spurenelemente sind lebenswichtig und erfüllen wichtige Funktionen im Körper. Sie sind außerdem in der Lage Funktionsstörungen zu heilen.

Durch seine Forschung gelang es ihm 12 heilende Mineralsalze zu benennen, die natürlicherweise im menschlichen und tierischen Organismus vorkommen. Seine Mineralsalztherapie, auch Biochemie (griechisch für „Bios“ = Leben, „Chemie“ – Wissenschaft der Elemente) war nun gegründet. Er wandte zwar die von Samuel Hahnemann entwickelte homöopathischen Potenzierung an, grenzte sein Verfahren jedoch vom Similie Prinzip ab.

 

Bei einem Mineralstoffmangel sind die Mineralsalze in der Lage durch die in der Nahrung aufgenommenen Salze im Darm besser zu resorbieren.

  

Schüsslers Nachfolger entdeckten noch 12 weitere Salze, die Ergänzungssalze, welche die Behandlung mit den Basissalzen verfeinern und ergänzen.