"Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung."

(Hippokrates)

Ernährungsberatung

Das Ernährungskonzept BARF (Bones And Raw Food) ist eine natürliche Art der Fütterung von fleischfressenden Haustieren. Das Akronym BARF wurde erstmalig von der Amerikanerin Debbie Tripp verwendet die Grundlage stammt allerdings von dem australischen Arzt Dr. Ian Billinghurst. Dieser erforschte die Zusammenhänge zwischen Fertigfutter und Hundekrankheiten und kam dadurch zu dem Ergebnis, dass eine natürliche und artgerechte Ernährung mit Rohzutaten für die Gesunderhaltung von Hunden beitrug.

 

Der Grundgedanke des BARF Konzeptes ist die Fütterung von ganzen Beutetieren im unbehandelten Zustand, um somit das Haustier so naturnah wie nur irgend möglich zu ernähren. Das Verfüttern von ganzen Beutetieren an seine Haustiere erweist sich jedoch als recht schwierig, deshalb ist man dazu übergegangen die Fütterung mit rohen und natürlichen Zutaten wie Fleisch, Knochen, Innereien, Futtermittelergänzungen (Supplementen) und einen geringen Anteil an Gemüse bzw. Obst selbst zusammenzustellen. Wie man sehen kann, ist deshalb beim Barfen eine abwechslungsreiche Kost wichtig.

 

Wer sein Haustier barft weiß genau was in dessen Napf landet und kann das Futter bis ins kleinste Detail auf die Bedürfnisse seines Tieres abstimmen, denn jedes Tier ist individuell und hat seine eigenen Ansprüche. Mit BARF kann auf Krankheiten einzelner Tiere gezielt einge­gangen werden. Viele Zivilisationskrankheiten wie z.B. Verdauungsprobleme, Allergien, Zahnfleischentzündungen, Nieren- und Lebererkrankungen, Harnwegsleiden, Diabetes, Übergewicht oder Futterunverträglichkeiten lassen sich durch die Rohfütterung vermeiden oder zumindest lindern.

 

Sicherlich ist es die individuelle Entscheidung eines jeden Tierbesitzers wie er sein Tier ernährt. Es lohnt sich jedoch, kritisch zu hinterfragen was denn genau in dem industriell hergestellten Futter alles enthalten ist. Denn häufig werden durch die Fütterung mit industrieller Tiernahrung Abfallprodukte, Geschmacksverstärker, Lock­stoffe, Konservierungsmitteln oder sonstige Chemikalien an das eigene Tier verfüttert.

 

Wir können selbst entscheiden, wie wir uns ernähren, unser Tier nicht. Es ist davon abhängig, was wir ihm vorsetzen. Aus diesem Grund tragen wir eine enorme Verantwortung für seine ausgewogene und gesunde Ernährung.

 

Haben Sie hierzu Fragen? Sehr gerne helfe ich Ihnen bei der Beratung und Umstellung auf die Rohfütterung und erstelle Ihnen einen individuellen Ernährungsplan für Ihr Tier.